Pflegeversicherung: Beiträge könnten sich verdoppeln

Ihr Versicherungsmakler Korioth FacebookTweetLinkedInEmail
ONLINE-MAGAZIN

Versicherungs-News

Ob Neuigkeiten, wichtige Änderungen oder nützliche und gewinnbringende Tipps, wir halten Sie auf dem Laufenden. Schauen Sie daher öfters mal vorbei und verpassen Sie nichts.

  • Gesetzentwurf zur Pflegereform (April 2023)
  • Beschlossen vom Bundeskabinett
  • Erhöhung der Zuschläge für Pflegebedürftige in Heimen
  • Entlastung von Eltern mit zwei und mehr Kindern in der Erziehungsphase
  • Änderungen der Beitragssätze zur Pflegeversicherung (seit 1. Juli 2023)
  • Kinderlose zahlen 4,0 % (vorher 3,4 %)
  • Eltern mit einem Kind zahlen 3,40 % (vorher 3,05 %)
  • Eltern mit zwei oder mehr Kindern werden zusätzlich entlastet
    • Beitragssatz pro Kind um 0,25 Beitragssatzpunkte gesenkt
    • Eltern mit zwei Kindern unter 25 Jahren zahlen 3,15 %
    • Eltern mit drei Kindern zahlen 2,90 %
    • Eltern mit vier Kindern zahlen 2,65 %
    • Eltern mit fünf oder mehr Kindern zahlen 2,40 %
  • Hintergrund der Änderungen
  • Reaktion auf Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (7. April 2022)
  • Berücksichtigung der Kinderzahl bei Beiträgen zur Pflegeversicherung
  • Verminderter Beitrag gilt nur, solange die Kinder jünger als 25 Jahre sind
  • Zukünftige Beitragsentwicklung
  • Beitragssätze könnten sich bis 2040 mehr als verdoppeln
  • Wissenschaftliches Institut der privaten Krankenversicherungen (WIP) prognostiziert:
    • Beitragssatz für Kinderlose könnte bis 2030 auf 5,9 % steigen
  • Gründe für steigende Beiträge:
    • Mehrfache Erhöhungen der Leistungsansprüche durch den Gesetzgeber
    • Demografische Entwicklungen
    • Pflegestärkungsgesetze I und II (hohe Ausgabensteigerungen in 2015 und 2017)
    • Unterschätztes Finanzvolumen für Begrenzung des Eigenanteils an pflegebedingten Aufwendungen (§ 43c SGB XI)
  • Kostentreiber und finanzielle Herausforderungen
  • Hohe Steuer- und Abgabenquote schwächt internationale Wettbewerbsfähigkeit
  • Leistungsansprüche und demografische Situation verschärfen Finanzierungslage
  • Mehrausgaben für 2022 höher als geplant, für 2024 noch höhere Ausgaben erwartet
  • Empfohlene Reformen und Vorsorge
  • Kritik an immer höheren Beiträgen und Steuerzuschüssen
  • Empfehlung für kapitalgedeckte Vorsorge durch:
    • Private oder betriebliche Pflegezusatzversicherung
    • Politische Förderung durch Abgabenfreiheit der Beiträge
  • Warnung vor Überforderung des umlagefinanzierten Systems durch alternde Babyboomer-Jahrgänge

Ihr Versicherungsmakler Korioth

Aktuelle News

{{brizy_dc_image_alt entityId=
Sicherheit hat für Europäer in der Altersvorsorge Priorität
Für seinen aktuellen „Pension Survey“ hat der europäische Versicherungs-Dachverband Insurance Europe 12.700 volljährige Personen aus zwölf Ländern zu ihrer Altersversorgung befragt. Die demografische Herausforderung, dass immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentenempfänger finanzieren müssen, betrifft fast all diese Länder ebenso wie Deutschland. Dennoch sorgen 41 Prozent der Befragten nicht privat fürs Alter vor – von den […]
{{brizy_dc_image_alt entityId=
Steigendes Regressrisiko für Manager und Berater
Entscheider und Entscheiderinnen in deutschen Unternehmen sehen sich einem wachsenden Risiko ausgesetzt, wegen Pflichtverletzungen auf Schadensersatz verklagt zu werden. Wie der Versicherer-Gesamtverband GDV mitteilte, mussten die hiesigen Managerhaftpflicht-Versicherer 2024 die Rekordsumme von 285 Millionen Euro überweisen, rund 27 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Fälle legte um 12 Prozent zu, während die durchschnittliche […]