Wechsel der Autoversicherung bis Ende November

Die Autoversicherung ist für Autofahrer ein erheblicher Kostenfaktor. Zwischen den Anbietern herrscht reger Wettbewerb. Zu vergleichen und bis Ende November zu wechseln, kann sich lohnen - jedes Jahr. Dutzende Anbieter wollen auf diesem Markt gute Geschäfte machen und offerieren eine Flut von Versicherungsmöglichkeiten - mit erheblichen Preisunterschieden. Die meisten Verträge können zum Jahresende gekündigt werden, […]
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Die Autoversicherung ist für Autofahrer ein erheblicher Kostenfaktor. Zwischen den Anbietern herrscht reger Wettbewerb. Zu vergleichen und bis Ende November zu wechseln, kann sich lohnen - jedes Jahr.

Dutzende Anbieter wollen auf diesem Markt gute Geschäfte machen und offerieren eine Flut von Versicherungsmöglichkeiten - mit erheblichen Preisunterschieden. Die meisten Verträge können zum Jahresende gekündigt werden, die Frist beträgt einen Monat. Das gilt, wenn Kalenderjahr und Versicherungsjahr identisch sind. Das Kündigungsschreiben muss also spätestens am 30. November beim bisherigen Versicherer eingegangen sein.

Einige Versicherer verschicken ihre Jahresmeldung mit womöglich höheren Kosten fürs Folgejahr erst nach diesem Termin. Die Stiftung Warentest empfiehlt deshalb, vorbeugend zu kündigen, falls die Rechnung bis Mitte November noch nicht da ist.

Wer sein Auto auch 2022 Corona-bedingt weniger genutzt hat als üblich, kann ebenfalls sparen. So dürften Berufspendler, die im Homeoffice geblieben sind oder Familien, die auf den Mittelmeer-Urlaub mit dem Auto verzichtet haben, Tausende Kilometer weniger auf dem Tacho haben. Das sollten sie ihrer Versicherung mitteilen, die die Prämie dann entsprechend anpasst.

Auch der Bund der Versicherten (BdV) rät, nicht nur auf den Preis zu schauen, sondern auch die vereinbarten Leistungen genau zu prüfen. Sonderausstattungen wie fest eingebaute Navigationsgeräte sollten beitragsfrei mitversichert sein. Eine Insassen-Unfallversicherung ist meist überflüssig, denn Mitfahrende sind über die Haftpflicht des Fahrers geschützt. Die Deckungssumme in der Haftpflicht sollte mindestens 100 Millionen Euro betragen und in der Kaskoversicherung sollte der Versicherer auf den "Einwand der groben Fahrlässigkeit" verzichten.

Bei Wildunfällen sollten Schäden von Tieren jeder Art versichert sein. Auch rät der Bund der Versicherten, darauf zu achten, dass die Folgen von Marderbissen bezahlt werden. Gerade bei Elektroautos kann ein solcher Schaden sehr teuer werden. Selbst die Hochstufung nach einem Unfallschaden regeln die Versicherungen unterschiedlich, manche Tarife erlauben sogar einen Schaden pro Jahr ohne negative Folgen.

Wer sein altes Auto verkauft und sich ein neues anschafft, darf den bestehenden Vertrag sofort beenden. Die Kfz-Versicherung wird mit der Abmeldung bei der Zulassungsstelle beendet. Der Versicherungsschutz bezieht sich immer auf ein bestimmtes Fahrzeug. Die Kunden können dann umgehend zu einem neuen Anbieter wechseln.

Jetzt Vergleichen und Wechseln, es lohnt sich

Oder rufen Sie direkt an: 04707 8888204

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