PKV: Vorsichtige Öffnung für Wechselwillige mit Psychotherapie-Erfahrung

In aller Regel haben Menschen, die bereits eine Psychotherapie durchlaufen haben, es beimAbschluss einer privaten Krankenversicherung (PKV) schwer. Für die meisten Versicherer sind psychische Erkrankungen, auch wenn sie als erfolgreich therapiert gelten können, wegen der schwer kalkulierbaren Kostenrisiken ein rotes Tuch und damit per se ein Ablehnungsgrund.Bisweilen reicht es bereits, einmal ein berufliches Coaching oder […]
ONLINE-MAGAZIN

Versicherungs-News

Ob Neuigkeiten, wichtige Änderungen oder nützliche und gewinnbringende Tipps, wir halten Sie auf dem Laufenden. Schauen Sie daher öfters mal vorbei und verpassen Sie nichts.

In aller Regel haben Menschen, die bereits eine Psychotherapie durchlaufen haben, es beim
Abschluss einer privaten Krankenversicherung (PKV) schwer.

Für die meisten Versicherer sind psychische Erkrankungen, auch wenn sie als erfolgreich therapiert gelten können, wegen der schwer kalkulierbaren Kostenrisiken ein rotes Tuch und damit per se ein Ablehnungsgrund.
Bisweilen reicht es bereits, einmal ein berufliches Coaching oder eine Paartherapie in Anspruch
genommen zu haben.
Ein Test der Fachzeitschrift procontra belegt nun jedoch eine wachsende Offenheit: Die
Risikoprüfer der Gesellschaften sagen nicht mehr von vornherein und pauschal Nein, sondern
lassen sich in vielen Fällen weitere Unterlagen für eine individuelle Einschätzung vorlegen. Bei
einem gleichartigen Test mit Musterkunden vor anderthalb Jahren hatte die Ablehnungsfront
noch kaum Risse gezeigt. Auf die damals folgende Kritik haben einige Versicherer anscheinend
reagiert und ihre Risikoprüfung angepasst. Damit tragen sie auch dem positiven Trend
Rechnung, dass Menschen mit psychischen Problemen sich heutzutage eher professionelle Hilfe
suchen als in früheren Zeiten, als eine Psychotherapie weithin stigmatisiert war.

Ihr Versicherungsmakler Korioth

Aktuelle News

Zahl der Superreichen in Deutschland kräftig gestiegen
Mit „Ultra High Net Worth Individuals“ werden in der Finanzsprache Menschen bezeichnet, die über mehr als 100 Millionen US-Dollar verfügen, zumindest nach der Definition des Beratungsunternehmens BCG. Immobilien sind dabei außen vor, es zählen lediglich Finanzwerte wie Aktien und Fondsanteile, Bar- und Kontoguthaben, Schuldverschreibungen und Pensionen. Das Vermögen muss die 100-Millionen-Grenze pro Kopf überschreiten, um […]
Schäden durch Fahrraddiebstähle bleiben auf hohem Niveau
Rund 115.000 gestohlene Fahrräder wurden den deutschen Versicherern 2025 gemeldet, wie deren Gesamtverband GDV kürzlich bekannt gab. Das markiert einen neuen Tiefststand – vor 20 Jahren waren es mehr als doppelt so viele, 2022 noch 150.000. Dieser erfreuliche Trend wird jedoch durch die steigenden Werte konterkariert: Die durchschnittliche Schadenssumme erreichte mit 1.270 Euro ein Allzeithoch […]