Assistenzsysteme könnten jeden zehnten Autounfall verhindern

Ihr Versicherungsmakler Korioth FacebookTweetLinkedInEmail
ONLINE-MAGAZIN

Versicherungs-News

Ob Neuigkeiten, wichtige Änderungen oder nützliche und gewinnbringende Tipps, wir halten Sie auf dem Laufenden. Schauen Sie daher öfters mal vorbei und verpassen Sie nichts.

  • Seit dem 7. Juli müssen Neuwagen für eine Zulassung in der EU eine Reihe von Assistenzsystemen vorweisen.
  • Laut Untersuchungen der deutschen Kfz-Versicherer könnten diese Systeme bei flächendeckender Verbreitung zukünftig etwa jeden zehnten Unfall, bei dem Dritte geschädigt werden, abwenden.
  • Es wird jedoch noch mehr als ein Jahrzehnt dauern, bis der Kfz-Bestand den neuen Standard in der Breite erreicht.
  • Insbesondere der Notbremsassistent wird von den Versicherern als sehr wirkungsvoll angesehen:
  • Er könne 8 bis 9 Prozent der Unfälle mit Drittschäden vermeiden.
  • Dies entspräche deutschlandweit mehr als 200.000 Unfällen, sofern er in allen Fahrzeugen verbaut wäre.
  • Das Unfallreduktionspotenzial eines Spurhalteassistenten wird dagegen auf lediglich unter 1 Prozent geschätzt.
  • Die EU-Kommission erwartet durch die neue Assistenzsystempflicht europaweit bis 2038:
  • Über 25.000 weniger Unfalltote.
  • 140.000 weniger Schwerverletzte.
  • Die Kehrseite der Medaille:
  • Die Reparaturkosten werden durch die fortgesetzte technische Aufrüstung wahrscheinlich weiter steigen.
  • Bei Schäden müssen mehr Hightech-Komponenten ersetzt und kalibriert werden.
  • Beispielsweise kostet der Austausch einer assistenzsystemfähigen Windschutzscheibe etwa ein Viertel mehr als der einer herkömmlichen.

Ihr Versicherungsmakler Korioth

Aktuelle News

Welche Versicherung greift bei Waldbrandschäden?
Rund um den Globus häufen sich verheerende Waldbrände. Auch in Deutschland wächst die Gefahr, wie die jüngsten Evakuierungen in Hürtgenwald und Monschau zeigten. Der Deutsche Wetterdienst zählte bis Anfang August circa 22 Tage mit hoher oder sehr hoher Waldbrandgefahr; im gleichen Zeitraum der Jahre 1991 bis 2020 waren es im Mittel rund zehn Tage. Wenn […]
BGH stärkt Immobilienverkäufer in Notlagen
Wer eine Immobilie in einer Notlage weit unter ihrem eigentlichen Wert verkauft, kann im Nachhinein auf Rückabwicklung oder Schadensersatz hoffen. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) abschließend entschieden, nachdem sich die Vorinstanzen noch gegensätzlich positioniert hatten. Im verhandelten Fall ging es um eine Ehefrau, die nach der Trennung von ihrem Mann finanziell klamm war und deshalb […]