Zuspitzung im Fall Benko

Rund 2,4 Milliarden Euro verlangen ehemalige Investoren der insolventen Signa-Gruppe von deren Gründer René Benko zurück. Der hat nach Meinung der österreichischen Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft nicht nur ein gigantisches „Geldkarussell“ betrieben, mit dem er umworbenen Kapitalgebern vorgaukelte, selbst mit hohen Summen in die jeweiligen Immobilienprojekte eingestiegen zu sein – während er in Wirklichkeit nur die […]
ONLINE-MAGAZIN

Versicherungs-News

Ob Neuigkeiten, wichtige Änderungen oder nützliche und gewinnbringende Tipps, wir halten Sie auf dem Laufenden. Schauen Sie daher öfters mal vorbei und verpassen Sie nichts.

Rund 2,4 Milliarden Euro verlangen ehemalige Investoren der insolventen Signa-Gruppe von deren Gründer René Benko zurück. Der hat nach Meinung der österreichischen Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft nicht nur ein gigantisches „Geldkarussell“ betrieben, mit dem er umworbenen Kapitalgebern vorgaukelte, selbst mit hohen Summen in die jeweiligen Immobilienprojekte eingestiegen zu sein – während er in Wirklichkeit nur die Gelder anderer Investoren trickreich umleitete. Überdies soll der Kurzzeit-Tycoon illegal Vermögen für sich und seine Familie abgezweigt haben. Die schwelgt nämlich nach wie vor offen im Luxus, während Benko im letzten Jahr ein Monatseinkommen von 3.700 Euro zu Protokoll gegeben hat.

Nun wurde der ehemalige „Wunderwuzzi“ in seiner schlossartigen Innsbrucker Villa wegen Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr festgenommen und in Untersuchungshaft gebracht. Verfahren gegen ihn laufen auch in Deutschland und Italien. Die Vorwürfe reichen von betrügerischem Bankrott über Betrug bis hin zu Untreue. Hoffnung gibt es immerhin für Hamburg, wo das abgebrochene Signa-Projekt „Elbtower“ seit gut einem Jahr als 100-MeterRohbau die HafenCity überschattet: Die Verhandlungen mit einem neuen Investor scheinen kurz vor dem Abschluss zu stehen.

Aktuelle News

Wohnungsbau in der Talsohle?
Im vergangenen Jahr sank die Zahl der fertiggestellten Wohnungen in Deutschland mit 206.600 auf den niedrigsten Stand seit 2012. Um eine Trendwende einzuleiten, verabschiedete die Bundesregierung im Herbst den „Bau-Turbo“, mit dem die Genehmigungsprozesse deutlich beschleunigt werden sollten. Offenbar ohne kurzfristigen Erfolg, wie eine aktuelle Prognose des ifo Instituts zeigt: 2026 werden hierzulande voraussichtlich nur […]
Wachsende Offenheit gegenüber privaten Cyberversicherungen
Die Bedrohung aus dem Netz nimmt Jahr für Jahr zu, und KI erleichtert Cyberkriminellen ihre „Arbeit“ zusätzlich. Dass davon nicht nur Unternehmen und andere Organisationen betroffen sind, offenbart die Global Cyber Risk and Insurance Survey 2026, für die im Auftrag von Munich Re 9.500 Personen in 20 Ländern befragt wurden. 58 Prozent von ihnen gaben […]